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 Windows Vista - Negatives überwiegt

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Ferenc
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Alter: 49
Anmeldungsdatum: 09.05.2003
Beiträge: 907
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BeitragVerfasst am: 1/11/2006    Windows Vista - Negatives überwiegt Antworten mit ZitatNach oben

Windows Vista als XP Nachfolger - Kurzer Einblick

Nach meiner Meinung hörte für der Vorschritt mit Windows 2000 auf.
Seit dem sind wenig nennenswerte und aus technischer Sicht fortschrittliche Entwicklungen im Betriebsystem zu verzeichnen.

Obwohl zumindest ein Techniker Windows XP unter den selben Hardwareanforderungen wie für Windows 2000 mit den selben Geschwindigkeit für den Nutzer installieren kann, ist das mit Windows Vista vorerst nicht möglich.

Die Nutzer werden wie noch nie zu vor durch Zwangregistrierungen und Kopplung an die Hardware so wie mit Enteignung durch DRM Technologien konfrontiert. Schon wie bei XP werden die Benutzer mit Grafischen Effekten geblendet die Leistung wie nie zuvor fressen. Sicherheitsmechanismen schränken den Zugriff für Techniker ein und bieten ideale Verstecke für Schädlinge wie Rootkits. Alles in allem heben die Nachteile die Vorteile wieder mal auf. Aus der sicht der aktuellen Entwicklung ist es ein Rückschritt. Aber irgendwer muss ja die Leistungsstarken Prozessoren ja kaufen Smile

Eigentlich Interessant, das geänderte Design erleichtert ein Umstieg auf Linux zB. auf Ubuntu (Fensterverwaltung Gnome) oder Kubuntu (Fensterverwaltung KDE).

Kurz zu den Details:

    Vista darf nur einmal mit der Hardware verkauft/installiert werden.
    Zwang Anmeldung (regelmäßig) per Internet, sonst werden Teile des Systems lahm gelegt. Am besten die der Konkurrenz - alle Browser außer IE werden deaktiviert
    Vista implementiert, dass DRM (Digital Rights Management) wie kein Windows zuvor. Diese Rechteverwaltung gibt Verwerter (Verlage) die Kontrolle über (scheinbar) gekaufte Medien wie Filme, Musik oder Printmedien, und sorgt dafür dass ja nichts zum Eigentum des Anwenders wird. Nutzungslizenzen können über Vista widerrufen werden!
    Dem Techniker verwehrt Vista den Zugang. Die Fehlerbehebung ist somit eingeschränkt. Grund ist weil dadurch die Technischen Schutzmassnahmen, beeinträchtigt werden können. Damit ist die das DRM gemeint! Diesen umstand nützen Trojaner und Rootkits selbst nach einem Patch, da ein Hackerin es geschaft hat vor und selbst nach dem Path den Schutzmechanismus zu hintergehen.
    Vista benötigt durch den Aero-Benutzeroberfläche (sieht schon gut aus) noch mehr Ressourcen als ein Windows je zu vor. Es hat einen deutlich höheren Anspruch auf CPU und damit auch Energie (Laptops).
    Vista unterstützt keine Hardwarebeschleunigung von DirectSound mehr (Creativ EAX), die DirectSound Effekte werden von der CPU, und nicht mehr von der Soundkarte berechnet. Statt dessen kann man über Umwege durch OpenAL zu EAX Effekte gelangen, die von der Soundkarte beschleunigt werden kann. EAX 2.0 benutzer haben pech - das geht unter Vista nicht. Doch selbst der fertige Vista-Treiber hat nicht alle Funktionen eines XP Users. Aus restriktiven Designgründen ("secure by design") können keine DTS- oder Dolby-Tonspuren dekodieren oder DVD-Audio unter Vista abgespielt werden. Besitzer von X-Fi-Karten haben auch pech da diese somit den Wert einer OnBoard Karte haben. Siehe: http://www.heise.de/newsticker/meldung/80801


Als vorteil könnte man DirectX 10 werten (wenn es abwärts kompatible wäre), und eventuelle Verbesserungen des Kernels in Richtung Stabilität. Die native Unterstützung für 64Bit-CPUs. Und noch zu erwähnen die Grafische Benutzeroberfläche für Fans, andere werden wiederum dadurch aus dem Gewohnten Umfeld gerissen.

Fazit: Mit Vista haben andere mehr Recht als der Besitzer

Hardwareanforderung für die Basisfunktionen (Betribsystem passt sich an):
Prozessor mit mindestens 800 MHz Taktfrequenz, 512 MByte RAM und eine DirectX-9-fähige Grafikkarte. Als Festplatte wird mindestens 20 GByte benötigt. Davon gehen 15 Gigs an das Betriebssystem selber!
"Premium Ready" für die Aero Oberfläche ist ein Rechner mit 1 GByte RAM, ein CPU mit 1 GHz, Grafikkarte mit 128 MByte Speicher inkl. DVD Laufwerk.
Da das Betriesystem die Grafikspeicher und GPU für den Aero Oberfläche nutzt (was lobenswert ist) ist es wiederum für Laptops ein killer.

Also je nach Hardware fallen die Installationen aus, die werden sehr unterschiedlich sein, hoffe das Unternehmen nicht auf Vista setzen - anderer seits könnte man in der Firma durchaus vor einem Spiel-PC sitzen mit Power Smile

Mein 2000,- EUR teure Laptop würde vor sich hin röcheln (Shared Memory)

Begriffsüberblick
Begriffe wie TPM und DRM läst sich Vista wie folgt noch ergänzen:
Output Protection Management (OPM)
Protected Video Path (PVP)
Software Protection Platform (SPP)

Detailierte Artikeln über Vista (Englisch):
http://www.computerworld.com/action/article.do?command=viewArticleBasic&articleId=9004970
http://computerworld.com/action/article.do?command=viewArticleBasic&articleId=9005047&pageNumber=1

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